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Policy Papers

  • 24.06.2001

    Zur Rolle der Nationalbank im Zusammenhang mit den Zahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter

    (Code:Q2)

    Im Juli 2001 sollen die Entschädigungszahlungen der deutschen und österreichischen Stiftungen an ehemalige ukrainische Zwangsarbeiter (kurz: „Zahlungen“) beginnen. Aufgrund mangelnder Anlagealternativen aus Sicht der Empfänger dieser Zahlungen (kurz: „Empfänger“) ist zu erwarten, daß ohne staatliches Handeln die zufließenden ausländischen Banknoten privat gehortet werden. Diese „Anlagestrategie“ der Empfänger ist sehr riskant, nicht zuletzt aufgrund ihrer mangelnden Diversifikation. Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht ist die zu erwartende zusätzliche Hortung ausländischer Geldscheine wenig sinnvoll. Um diese Hortung zu vermeiden, sollte die Nationalbank (NBU) speziell für die Empfänger sichere und liquide Anlageformen bereitstellen: Zum einen sollte sie eine einfache Einlageform bei Geschäftsbanken definieren und zum anderen eigene Papiere emittieren. Das zusätzliche Angebot an Anlageinstrumenten soll den Empfängern zu einer besseren, diversifizierten Anlagestrategie verhelfen, von der sich beträchtliche volkswirtschaftliche Vorteile erwarten lassen. Um die Nachfrage nach diesen Anlageinstrumenten zu erhöhen, sollte die NBU eine gezielte Informationskampagne durchführen.

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    Authors:  Хоффманн Лутц, Джуччі Рікардо
    Research spheres:  Real sector
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