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Policy Papers

  • 24.03.2001

    Wem sie schaden und wem sie nützen Eine ökonomische Bewertung von Importzöllen und präferentiellen Importquoten für Zucker und Getreide

    (Code:16)

    Die Ukraine ist bei einigen wichtigen landwirtschaftlichen Produkten wie Zucker und Getreide in den vergangenen Jahren zum Nettoimporteur geworden. Somit werden die für diese Produkte gültigen Importzölle wirksam, die den ukrainischen Inlandspreis um den Zollsatz über den Weltmarktpreis heben.1 In dieser Situation haben Importeure und Verarbeiter von Weizen und Zucker wiederholt die Einführung von präferentiellen Importquoten gefordert, die den Import dieser Produkte zu einem stark ermäßigten Zollsatz für eine bestimmte Menge ermöglichen sollen. Nach den Vorschlägen einiger Händler vom Februar 2001 (UKRAINIAN NEWS 02/19/2001) soll eine Quote für Weizen ca. 500.000 bis 700.000t umfassen. Gleichzeitig fordern die Zuckerverarbeiter eine Quote für den zollreduzierten Import von 450.000t Rohzucker (UKRAINIAN NEWS 02/15/2001). Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde bereits ins Parlament eingebracht.

    Wie sind solche präferentiellen Importe zu bewerten? Ist mit diesem Instrument tatsächlich, wie häufig argumentiert, eine sinnvolle Preisstabilisierung auf Inlandsmärkten der Ukraine möglich? Zur Beantwortung dieser Fragen wird im vorliegenden Papier zunächst eine einfache Analyse der Wirkungsmechanismen (Allokationswirkungen) und der Verteilungswirkungen von Importzöllen vorgenommen.

    Authors:  , г
    Research spheres:  Macroeconomics
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